Polyurethan Dämmung
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Polyurethan-Dämmung (PU-Dämmung) ist ein leistungsstarker Schaumstoff, der sich durch eine sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit und hohe Druckfestigkeit auszeichnet. Sie wird überwiegend in Form von PU-Hartschaumplatten eingesetzt und überzeugt durch ihre sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit. Der PU-Kern ist geschlossenzellig und sorgt für hervorragende Isolierung von Wänden, Dächern, Böden und Fundamenten. Zum Dämmen kommt Polyurethan sowohl im Neubau als auch bei energetischen Modernisierungen zum Einsatz. Typische Anwendungsbereiche der Polyurethan Dämmung sind Dächer, Flachdächer, Fassaden, Kellerdecken und Böden.
Dank verschiedener Stärken wie 30 mm oder 40 mm lässt sich die Dämmung flexibel an unterschiedliche Bauteile anpassen. Hochwertige Varianten erreichen die Wärmeleitfähigkeitsgruppen WLG 023 oder WLG 021. Dies ermöglicht selbst bei geringen Aufbauhöhen effiziente Dämmwerte mit niedrigen U-Werten, wodurch der Wirkungsgrad von Heizungen steigt.
Die Dämmplatten können sowohl innen als auch außen eingesetzt werden. Für den Innenbereich eignen sie sich beispielsweise in Heizkörpernischen oder unter Heizungen. Im Außenbereich wird eine entsprechende Beschichtung z.B. Alukaschiert als Dampfsperre und Schutz gegen Witterung empfohlen. PU-Dämmplatten lassen sich einfach verlegen oder mit Klebstoffen auf Untergründen befestigen. Hersteller wie Bauder liefern Produkte inklusive Datenblatt mit Angaben zu Eigenschaften, Farbe und Einsatzbereich. Polyurethan kann zudem in Kombination mit Holz oder anderen Baustoffen verwendet werden. Dabei ist auf korrekte Verarbeitung und Schutz vor Feuchtigkeit zu achten ist.
Vorteile:
Nachteile:
Polyurethan Dämmplatten werden in der Regel mit PU-Klebern oder speziellen Klebe- und Dichtschäumen befestigt. Wichtig ist ein tragfähiger, sauberer Untergrund. Ebenso entscheidend sind die Einhaltung der Herstellerangaben zu Kleberauftrag, Ablüftezeit und Aushärtung, um eine dauerhafte Haftung sicherzustellen.
Im eingebauten Zustand gilt Polyurethan Dämmung als gesundheitlich unbedenklich und nicht krebserregend. Während der Verarbeitung, insbesondere bei frischem PU-Schaum oder Klebstoffen, sollten Schutzmaßnahmen wie Handschuhe und ausreichende Belüftung eingehalten werden. Bestimmte Inhaltsstoffe können reizend wirken. Im Brandfall kann Polyurethan giftige Gase wie Kohlenmonoxid oder Blausäure freisetzen, die akut gesundheitsschädlich, aber nicht krebserregend sind.
Polyurethan Dämmstoffe gelten als Baustellenabfall und müssen getrennt von anderen Materialien entsorgt werden. In der Regel erfolgt die Entsorgung über zugelassene Entsorgungsfachbetriebe oder Recyclinghöfe gemäß den regionalen Vorgaben.
Der Begriff „petrochemischer Basis“ beschreibt Dämmstoffe, deren Ausgangsmaterialien überwiegend aus Erdöl oder Erdgas gewonnen werden. Bei Polyurethan-Dämmung handelt es sich somit um einen künstlich hergestellten Kunststoff, der nicht aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Dadurch ist die ökobilanz im Vergleich zu natürlichen Dämmstoffen eingeschränkt. Die hohe Dämmleistung von Polyurethan kann über die Nutzungsdauer dennoch zu erheblichen Energieeinsparungen beitragen.
Redaktioneller Hinweis: Trotz größter Sorgfalt bei der Recherche und Erstellung unserer Inhalte bitten wir Sie, stets die Gegebenheiten vor Ort sowie die Hersteller-Hinweise am jeweiligen Produkt zu beachten. Wir bemühen uns, alle Informationen korrekt, vollständig und aktuell zu halten, können jedoch keine Garantie dafür übernehmen.