Perimeterdämmung
Suchen Sie nach dem besten Perimeterdämmung-Angebot, dann schreiben Sie uns, falls Sie bei einem anderen Shop billigere Preise gefunden haben.
Der Einstiegspreis von knapp 4 € / m² bietet Kellerdämmung Styrodur 2800 C Hartschaumplatte mit Waffelstruktur. Stand: 30.04.2026.
Die Perimeterdämmung bezeichnet die Wärmedämmung aller erdberührten Bauteile eines Gebäudes. Dazu zählen vor allem Kelleraußenwände, die Bodenplatte beziehungsweise der Bereich unter der Bodenplatte sowie – je nach Konstruktion – auch der Sockelbereich. Da die Dämmung dauerhaft mit Erdreich und Feuchtigkeit in Kontakt steht, dürfen nur spezielle Dämmstoffe verwendet werden, die druckfest, feuchteunempfindlich und für den Einbau im Erdreich geeignet sind. Wichtig ist außerdem: Die Perimeterdämmung ersetzt nicht die Bauwerksabdichtung, sondern ergänzt sie sinnvoll.
Was bringt eine Perimeterdämmung?
Eine Perimeterdämmung reduziert die Wärmeverluste über erdberührte Bauteile und verbessert dadurch die Energieeffizienz des Gebäudes. Gleichzeitig steigen die raumseitigen Oberflächentemperaturen der Kellerwände und Bodenbereiche, was das Risiko für Tauwasser und Schimmelbildung senken kann. Besonders sinnvoll ist die Maßnahme, wenn Kellerräume beheizt oder als Wohn-, Arbeits- oder Hobbyraum genutzt werden. Aber auch bei anderen Gebäuden kann die Dämmung helfen, den Wärmeschutz zu verbessern und die Bausubstanz zu schützen. Bei Sanierungen sind die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) zu beachten. Eine mögliche Alternative ist die Kellerinnendämmung. Sie lässt sich im Bestand oft einfacher nachrüsten, ist bauphysikalisch jedoch sorgfältig zu planen.
Zusammengefasst: Welche Vorteile hat eine Perimeterdämmung?
Für die Perimeterdämmung dürfen nur Dämmstoffe verwendet werden, die für den dauerhaften Einsatz im Erdreich geeignet sind. In der Regel kommen dafür vor allem XPS, EPS mit entsprechender Zulassung sowie Schaumglas infrage. Entscheidend ist, dass die Dämmstoffe druckfest, feuchteunempfindlich, frostbeständig, verrottungsfest und wasserabweisend sind.
Wichtige Eigenschaften von Perimeterdämmstoffen sind:
Typische Dämmstoffe für die Perimeterdämmung sind
In der Regel eignen sich ökologische beziehungsweise natürliche Dämmstoffe nicht für die Perimeterdämmung. Der Grund: Im erdberührten Bereich müssen Dämmstoffe dauerhaft feuchtebeständig, druckfest, fäulnisresistent und für den Kontakt mit Erdreich geeignet sein. Deshalb werden für die Perimeterdämmung überwiegend spezielle Dämmstoffe wie XPS, EPS mit entsprechender Zulassung oder Schaumglas eingesetzt.
Die Sockeldämmung und die Perimeterdämmung betreffen zwar beide den unteren Bereich der Gebäudehülle, sie sind jedoch nicht dasselbe. Die Sockeldämmung befindet sich im Übergangsbereich zwischen Fassadendämmung und Dämmung im Erdreich, also im sichtbaren beziehungsweise spritzwasserbelasteten Bereich oberhalb oder direkt an der Geländeoberkante. Die Perimeterdämmung hingegen bezeichnet die Dämmung erdberührter Bauteile, zum Beispiel an Kelleraußenwänden oder unter der Bodenplatte. Der Unterschied liegt also vor allem im Einbauort und in der Beanspruchung.
Redaktioneller Hinweis: Trotz größter Sorgfalt bei der Recherche und Erstellung unserer Inhalte bitten wir Sie, stets die Gegebenheiten vor Ort sowie die Hersteller-Hinweise am jeweiligen Produkt zu beachten. Wir bemühen uns, alle Informationen korrekt, vollständig und aktuell zu halten, können jedoch keine Garantie dafür übernehmen.